Am Inn
Wolkig, sagt der Wetterbericht. 25 Grad, Wind so acht Kämh—aber am Ufer vom Inn, da spürst jeden Hauch doppelt, gell. Mir treibt er den Dunst vom Wasser grad ins G’sicht, schmeckt metallisch. Der Fluss schaut aus, als würd er atmen. Da unten, wo gestern das Licht geflackert hat, is heut nix. Ruhig. Zu ruhig. Mei Oma hätt g’sagt: Wenn’s ganz ruhig wird, halt den Atem an.
Ich steh also dort, das Schloss 36C in der Jackentasch, und schau über’s glatte Wasser. Kein Flackern, kein nix. Nur der Wind, der sich in den Bäumen verfängt. Da hör ich’s. So ein dumpfes Rattern, von hinten raus, beim Pumpenhäusl. Fei so, als wenn einer im Boden was umlegt.
„Na, des fangt scho wieder guad o“, murmel ich und geh los. Bald riech ich Öl und kaltes Metall, und das Geräusch wird stärker.
Der Himmel zieht sich hinter mir weiter zu. Wolken wie zerknüllte Tücher, grau, glimmend an den Rändern. Ich bleib kurz stehen, schau auf meine Hände: leicht feucht vom Nebel, ein dünner Film, wie’s Öl auf’m Wasser. Des hier is kein Wetter, des is Ankündigung. Der Wind trägt was, a feine Schwingung, und sie geht mir durch den Schädel.
Das Rattern
Die Türe vom Pumpenhäusl steht einen Spalt offen, obwohl ich sie gestern hinter mir zugemacht hab. Fei ordentlich sogar. Jetzt wippt sie leicht im Wind, schlägt so rhythmisch dagegen, klack – klack, als ob’s warnen möcht. Ich streck die Hand aus, blechernes Knacken – das Schloss reagiert, blitzt kurz blau auf. Dann is finster.
Drinnen summt’s. Nicht laut, aber g’spannt, wie Strom in ’ner Leitung. Ich trete ein, und sieh da – der Projektor. Der hat sich wieder eingeschaltet, obwohl kein Mensch da war. Auf der Wand flackert was – kein Bild diesmal, sondern ne Art Kreis aus Licht, der sich langsam dreht. In der Mitte, ganz klein, steht: „Raum 5 aktiv“.
„Aktiv, aha. Des is ja fei schön…“ Ich beiß mir auf die Lippe. Die Luft is warm, flimmrig fast. Ich rufe: „Pförtner? Sie san des?“ Kein Antwort. Nur die Maschine, die surrt, als atmet sie schwer.
Dann plötzlich, hinter mir, ein Flüstern: „Ned stören.“ Anna’s Stimme. Ganz nah. Ich dreh mich – niemand. Nur das Licht, das sich kurz violett färbt.
Das Licht wirft Schatten, die es gar nicht geben dürfte. Einer läuft quer über die Tür, flüssig wie Rauch. Ich spür, wie mir der Nacken brennt. „Na, wunderbar“, sag ich leise, „jetzt fang i scho o, des Teil persönlich zu nehmen.“ Doch tief drin weiß i – irgendwer hört zu.
Ich setz mich auf die alte Werkzeugkiste. Der Deckel knackt, a Staubwolke steigt auf. Vielleicht isses ned blöd, einfach a paar Minuten zu warten. Vielleicht zeigt sich was, wenn i ned glei drauflosspring. Währenddessen summ ich irgendwas vor mi hin, bloß um des Summen der Maschine auszuhalten.
Die Luft riecht nach altem Schmierfett und feuchtem Beton. Jedes Mal, wenn der Lichtkreis sich dreht, hör ich ein leises Klacken, fast wie Herzschlag. Ich schau länger hin – und merk, dass der Kreis stillsteht, sobald i nicht hinschau. Bloß wenn i ihn direkt anseh, bewegt er sich.
„I schau di an, und du tust was. Na geh.“
Hinterm Projektor liegt a Zettel, halb verbrannt. Nur ein paar Worte lesbar: „Synchronisationspunkt – Innflusslinie“. Der Rest verbrannt, Brandlöcher wie kleine Monde. Ich steck den Fetzen ein. Etwas daran riecht nach Maschinenöl – und nach meiner Kindheit, komischerweise. Damals, als der Vater im alten Werkhaus unten an der Turbine g’schraubt hat. Ich weiß nimma viel, bloß dass er immer g’sagt hat: „Wenn’s leuchtet, Junge, dann rühr nix an.“
Jetzt möcht ich drauf hören – und kann trotzdem net.
Das Zeichen
Im Boden, da, wo ich gestern fast gefallen wär, flackert jetzt was auf. Metallisch – wie eingelassene Linien. Ich knie mich hin: drei Kreise im Beton, verbunden durch dünne Nuten. Fei wie bei einer Filmspule, bloß eingelassen. Aus einem Kreis schießt ein kleiner blauer Funken hoch, zischt, und is wieder weg.
Ich will grad drüberwischen, da hör ich’s wieder – die dunkle Stimme vom Ufer. Dumpf, kaum menschlich: „Zu spät.“
„Was heißt zu spät, he? Wos redst – wer bist überhaupt?“ Ich tret näher an die Wand, von wo der Klang kommt. Früher hätt ich vielleicht g’meint, das is Hall, Echo oder Spinnerei. Jetzt weiß ich’s besser – des System lebt.
Ein Schlag. Welt still. Dann fällt der Wind wieder ein, reißt die Tür auf, und das Licht zerspringt. Übrig bleibt am Boden ein kleiner Splitter – Glas, mit Gravur: „36D“.
Ich heb die Linse auf, halt sie gegen das mattblaue Licht, das noch aus’m Projektorrest flimmert. Für a kurzen Moment seh ich durch sie: der Raum scheint sich zu verzerren, als würd da irgendwas dahinter atmen. Luft oder Zeit – ka Ahnung. Bloß ein kurzer Riss in der Gleichmäßigkeit.
Ich steck die Linse ein, fass in die Jackentasche. Das Metall is warm. Nicht von meiner Hand – von innen. A feines Pulsieren läuft über den Rand, klopfend wie Adern.
Ich steig raus in die Luft, brauche eine Pause. Über mir ziehen Möwen – selten da herüben, aber heute wie bestellt. Eine schreit, als hätt sie sich verbrannt am Himmel. Ich kneif die Augen zu. Und plötzlich seh ich im Nachbild vom Licht drinnen dieselben drei Kreise wieder – bloß diesmal goldfarben, auf der Innenseite meiner Lider eingebrannt. Drei Kreise, in der Mitte ein Punkt.
Unter’m Steg
Später, draußen, der Himmel grau wie Blei. Ich geh runter zum Steg, wo das Wasser leise gluckst. Da hockt wer – der alte Fischer. Die Pfeif’n im Mundwinkel, als hätt er mich schon erwartet.
„Heit is still, Kramer.“
„Zu still, meinst.“
Er nickt, bläst Rauch. „Des System hat sich g‘öffnet. Aber ned für lang.“
„Du weißt also, was Raum fünf is?“
„Ich? I nix. I bloß schau, wann’s Licht anders wird.“ Ein kurzer Blick, fast mitleidig. Dann steht er auf, packt sein Zeug und geht, ohne Abschied.
Ich bleib sitzen. Der Himmel zieht langsam zu, von Westen her. Die Luft schmeckt nach Eisen. Und da, im Fluss, seh ich was Neues: eine Art Trichter, hell wie Glas, ganz kurz sichtbar unter der Oberfläche – verschwindet dann.
„Raum fünf“, sag ich leise. „Unter uns.“
Der Schatten im Wasser
Ich bleib hocken und starr in die Strömung. Nach paar Minuten merk ich’s – der Fluss bewegt sich anders. Nicht bloß das Wasser, sondern alles darunter. Eine Art Wirbel, doch er hält still, als würd er warten. Dann, plötzlich, erscheint darin a Licht wie von unten her, grünlich. Gerade so, als ob jemand in der Tiefe a Taschenlampe durch’n Sand schwenkt.
Eine Erinnerung schnappt mir rein: Anna, barfuß am Ufer, damals im Sommer, bevor sie verschwand. Sie hat denselben Ort angeschaut, die Hände am Wasser, und gesagt: „Da unten sammelt sich alles, was keiner sehen will.“ Ich hab gelacht. Jetzt lacht nix mehr.
„Was is Raum fünf, Anna?“ flüster ich.
Das Echo vom Fluss antwortet. Nur ein Zischlaut, oder? Ich neig mi weiter runter. Eine Schattenlinie zieht sich knapp unter der Wasserhaut entlang, spiegelt sich. Und plötzlich seh ich mein eigenes Gesicht doppelt – einmal normal, einmal verzogen, als würd’s von unten heimlich zurücklächeln.
Ich reiß den Blick los, steh auf. Des Holz knarrt, der ganze Steg schwankt. Und ganz leise hör ich’s, von weit her: Klack-klack-klack. Dreimal. Genau wie’’s Pumpenhäusl.
„Schee“, murmel ich. „Jetzt ruft scho der Fluss.“
Langsam wander ich heim, durch das Weidengebiet, wo das Gras hoch steht. Zwischen den Stämmen flackert manchmal a bläulicher Schein, als würd wer mit Spiegeln spielen. Ich tu so, als seh ich’s nicht.
Daheim
Wieder dahoam. Der Keller riecht nach Staub und kaltem Strom. Ich leg die Linse 36D neben 36C und 36B. Drei Linsen. Drei Kreise – wie am Boden beim Häusl. Vielleicht is des der Schlüssel. Vielleicht a nix.
Ich setz mi auf die Stuf’n, trink ein Schluck Bier, schreib an mein Heftl. Schreib alles auf, was i geseh hab. Und während ich mir denk, dass i endlich a Ruh will, da hör ich’s wieder. Leise. Vom Spiegel her. Annas Stimme.
„Der Übergang… öffnet sich… bei Fluss und Stein.“
Dann – tot still. Nur draußen der Wind, der ums Haus streicht. Mir lauft’s kalt über’n Rücken, obwohl’s noch 25 Grad hat.
Ich steh langsam auf. Der Spiegel ist beschlagen – von innen. Ich wisch drüber, und dahinter seh ich kurz a schwaches Flimmern, so wie die Lichtkreise am Inn. Vielleicht Einbildung. Vielleicht nicht mehr.
In der Ecke blinkt das Funkgerät, das alte aus’m Werkhaus. Ich hab’s seit Jahren nimma benützt. Jetzt pfeift es leise, dann klickt’s. Die Stimme, metallisch klar: „Knoten 12 rastert. Raum fünf lokalisiert.“ Ich kenn die Stimme ned. Ein Teil von mir möchte antworten – a anderer Teil will das Ding aus’m Fenster werfen.
Ich nehm’s in die Hand. „Wos… wos meint’s mit lokalisiert?“ Keine Reaktion. Nur a dumpfes Brummen, dann ein kurzes Lachen, kaum hörbar. Männlich. Fremd.
Ich stell das Gerät beiseite, geh in die Werkstatt hinten. Da, wo das alte Turbinenrad vom Vater noch hängt, verrostet, aber stabil. Ich leg die drei Linsen in die Vertiefungen vom Rad. Perfekt passend. Des is kein Zufall. Wenn i die Lampe drauf richte, bildet sich a Muster: ein drehendes, schwach bläuliches Netz.
„Na schau her, babbst scho a halbs Portal zamm“, red ich zu mir selbst.
Ich seh für a Sekunde etwas im Schatten hinter den Speichen: Umrisse, fast menschlich, aber so verzogen, dass’s kaum zum Fassen is. Ein Flimmern, ein Schimmer von Gesicht. Anna? Nein. Ein andrer Ausdruck. Ernst. Erwartend.
„Du bist also der Raum, hm?“ Keine Antwort. Nur die Luft, die vibriert.
Draußen kräht ein Hahn, spät am Abend – ein Irrtum, denk ich mir. Dann hör ich im Radio in der Küche zufällig eine Meldung: „Ungewöhnliche Stromspitzen entlang des Inns – Behörden prüfen mögliche mag…“ Der Rest verschluckt, Rauschen. Ich lach kurz. „Magnetfeld, aha. Sog ma halt so.“
Nacht über dem Keller
Die Nacht kommt zäh. Ich bin noch immer unten. Schreib. Versuch’s zu ordnen, aber jedes Wort schaut falsch aus, sobald’s auf’m Papier steht. Wie wenn’s System selber mitlesen würd. Ich hör, wie’s draußen anfängt zu regnen – erst zaghaft, dann stärker. Tropfen trommeln aufs alte Schieferdach.
Mein Blick fällt wieder auf die Linsen. Der Regen scheint ihr Licht zu verändern, obwohl sie im Trockenen liegen. Ein feines Schimmern legt sich drüber, als ob sie Signale austauschen. Kurz flackert der Spiegel. Ich steh auf, geh rüber. Und seh, für einen Herzschlag lang, das Pumpenhäusl im Glas. Von innen heraus. Nur diesmal ist in der Mitte des Raumes jemand. Ein Mann – oder sein Schatten. Er trägt denselben Mantel wie ich.
„Na, des fehlt grad no“, sag ich, halb spöttisch, halb erschrocken. „Ein zweiter Narr.“
Der Schatten im Spiegel hebt den Kopf. Und ich merk – er lächelt, aber nicht zu mir, sondern an mir vorbei. Seine Lippen bewegen sich. Kein Ton, doch ich kann’s lesen: „Komm.“
Ich greif nach der Linse D. Sie pulsiert wieder – heller als zuvor. Ich halt sie vors Spiegelglas, und plötzlich verschmilzt das Licht. Für einen Augenblick seh ich keine Spiegelung mehr, sondern Tiefe. Als könnt i reinsteigen. Der Wind draußen heult, Türen klirren im Haus. Ich weiche zurück. Das Bild bricht ab. Still. Nur mein Atem.
Ich sink auf den Stuhl. „Wenn des weitergeht, muss i wirklich in Raum fünf runter. Aber wie?“
Da klickt das Funkgerät: „Zugang bei Wasserlinie erneut stabil… fünf Minuten.“
„Fünf Minuten?! Ihr spinnts!“ ruf ich. Aber keiner hört. Außer vielleicht der Wind, der durchs Kellerfenster zischt und dabei klingt, als würd jemand lachen.
Ich greif mir die Jacke, die drei Linsen und mach mich auf. Ich weiß, dass ich blöd bin – aber’s lässt mi net los.
Am Inn (Rückkehr)
Der Weg runter is rutschig. Regen hat den Boden glitschig gmacht. Der Himmel hängt tief, ganz schwarz. Nur ab und zu zuckt ein Licht, weit draußen überm Fluss. Keine Blitze – eher so flache, breite Wellen aus Helligkeit, als würd die Luft selber leuchten.
Beim Pumpenhäusl is die Tür diesmal weit offen. Drinnen alles still. Nur Tropfen, die von der Decke fallen, auf Metall, gedämpft. Ich leg die drei Linsen in die Kreise am Boden. Sie schnappen ein, millimetergenau. Der Beton pulsiert leicht, hellblau, dann geht ein Surren los. Ganz fein erst, dann stärker, tiefer.
„Jetzt schau ma, was du kannst“, flüstere ich.
Der Lichtkreis stellt sich wieder her, diesmal mit neuen Linien. Aus der Mitte steigt Dampf, riecht nach nassem Stein. Und dort – aus dem Nichts – formt sich eine Fläche, halb durchsichtig. Dahinter nur Dunkel. Aber des fühlt sich an wie Tiefe, keine Wand.
„Raum fünf…“, sag ich. „Unter uns.“
Und da hör ich’s: Anna, diesmal klarer, ruhiger. „Tritt ein. Jetzt oder nie.“
Die Luft brennt. Ich geh einen Schritt näher, fühl, wie mir der Druck auf die Brust steigt. Ein Summen, das durch Knochen geht. Der Boden scheint sich zu lösen. Alles vibriert.
Ich halt die Hand vor die Fläche. Warm, dann kalt, dann gar nix. Nur Stille. Einen Atemzug lang keine Welt. Ich bleib stehen, trau mich nimma weiter. Doch etwas zieht. Nicht heftig – eher bittend.
„Anna?“ Keine Antwort. Nur dieser Sog. Ich tu noch einen Schritt – und plötzlich zieht’s mir die Füß weg. Kein Schmerz. Kein Fall. Bloß Licht.
Innen – oder wo auch immer ich lande – is alles blindweiß. Kein Fluss, kein Geräusch. Ich riech noch nassen Beton und Öl, aber die Zeit scheint angehalten. Vor mir schwebt etwas, das aussieht wie die Linsen, nur größer. Und im Innern dieses rotierenden Netzes steht jemand. Oder etwas. Schwer zu sagen. Ich hör ein Summen, das klingt, als würd jemand den eigenen Namen durch Metall flüstern.
„Willkommen, Kramer“, sagt die Stimme. Dieselbe, die vorher im Funkgerät war.
„Wo bin i?“ antworte ich. „Was is Raum fünf?“
„Zwischenraum. Verbindung. Dein Fluss trägt Erinnerung.“
„Erinnerung?“
„Anna. Du hast sie geöffnet.“
Ich blick hin. Da, hinter dem Lichtgewebe, seh ich ihren Schatten. Langsam formt sich ihr Gesicht. Wach. Friedlich. „Du hast’s gefunden“, sagt sie. „Aber’s bleibt net offen ohne dich.“
Bevor ich drauf antworten kann, bricht das Licht kurz zusammen. Ein Klang wie reißende Saiten, dann fällt alles ins Dunkel zurück. Ich stolpere, schlage irgendwo an – und lieg wieder draußen, am Ufer, patschnass vom Regen. Das Pumpenhäusl schweigt. Keine Spur von Linsen. Nur der Fluss, ruhig wie eh und je.
Ich steh auf, taste in der Tasche – die Linsen sind weg. Aber auf meiner Handfläche sind drei kleine Kreise eingebrannt, golden, als hätt die Haut sich gemerkt, was war.
Der Wind trägt Gischt rüber. Ich weiß, ich hab keine Beweise, nix. Und doch: irgendwas hat sich verändert. In mir oder in der Luft, ka Ahnung.
Weit hinten, im Westen, kurz vor der Brücke, blitzt noch einmal blaues Licht auf. Dann is’s finster. Ich dreh mich um, stapf heim.
Daheim (Spiegel)
Ich sitz wieder auf meiner Stuf’n. Das Haus still. Nur das Funkgerät blinkt schwach. Aus dem Spiegel kein Laut. Ich nehm mein Heftl, schreib die letzten Zeilen:
Der Inn atmet, das System wartet. Raum fünf is offen gewesen, und i war drin. Wem’s ned glaubt, soll’s lassen.
Dann leg ich den Stift weg. In dem Moment flackert das Funkgerät noch einmal kurz auf, als wolle es was sagen. Dann klickt’s. Eine letzte, raue Stimme: „Verbindung durch Linse D bestätigt.“ Pausiert, dann: „Fortsetzung folgt.“
Ich schau auf – das Licht im Spiegel zuckt auf, blau-rot zugleich.
„Oida“, murmel ich. „Jetzt wui i’s aber echt wissen.“
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